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Fin-Ground Industrieboden Deutschland GmbH Industriestraße 5
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Imprägnierung


für Finplan und Finton-Industrieverbundestriche

Imprägnierungen sind porenfüllende, lösemittelfreie oder lösemittelhaltige Epoxidharz- oder Polyurethanharzlösungen mit gutem Eindringvermögen. Sie werden ausgeführt, um den Untergrund zu verfestigen, die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche zu erhöhen und die durch Abrieb entstehende Staubbildung zu verhindern. Imprägnierungen sind meist nicht pigmentiert.

Ausführungsart

Wir verwenden wasserverdünnbares, lösungsmittelfreies, transparentes 2K-Epoxydflüssigharz zur Grundierung und Imprägnierung unserer mineralischen Bodenflächen. Die aufgebrachte Imprägnierung ist gut chemikalienbeständig und widerstandsfähig gegen Dauernässe. Die Imprägnierung trocknet transparent und glänzend aus. Farbtonveränderungen und Kreidungserscheinungen bei UV- und Witterungseinflüssen  sind möglich. Verschiedene Chemikalien (z.B. Desinfektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen. Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflusst.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Beton oder Zementestrich muss in der Oberfläche matt abgetrocknet sein, es darf kein glänzender Wasserfilm sichtbar sein. Untergrund durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Kugelstrahlen, Fräsen oder Schleifen vorbereiten.

Imprägnierungsaufbau

Für die Imprägnierung/Versiegelung mineralischer Untergründe je nach Saugfähigkeit und gewünschter Schichtdicke wird das Flüssigharz mit max. 5 Gew.-% Wasser verdünnt.

1. Grundbeschichtung saugfähiger, mineralischer Untergründe unter wasserverdünnbaren Beschichtungen
Das Material wird in einem Arbeitsgang mit einer Versiegelerbürste gleichmäßig und intensiv aufgetragen. 
2. Imprägnierung/Versiegelung saugfähiger, mineralischer Untergründe
Das Material wird in einem oder zwei Arbeitsgängen aufgetragen. Ersten Arbeitsgang mit einer Versiegelerbürste, zweiten Arbeitsgang  vorzugsweise mit einer kurzflorigen Walze oder durch Spritzen. Die Wartezeit zwischen den Arbeitsgängen  beträgt bei 20 °C mindestens 16 und max. 24 Stunden. Bei längeren Wartezeiten muss die Oberfläche  aufgerauht werden. Der angegebene Zeitraum ist außentemperaturabhängig.

Verarbeitungstemperatur/Trockenzeit

Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur mind. 12 °C/ max. 30 °C. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Fläche nach ca. 1 Tag begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet.